Category: Deutschland (Page 1 of 6)

Norderney

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Am Fähranleger strudelt es noch heftig, doch schon wenige Meter weiter hinter der Nock der Aussenmole empfängt uns ruhiges Hafenwasser.  Vorbei an einem Serviceschiff des Windparks geht es zu den Yachtstegen. Selbige sind uns noch in böser Erinnerung, da die scharfen Metallkanten der Fingerausleger der Bordwand nicht gut tun. Doch hier gibt es nun eine Verbesserung.

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Spi (H)itze

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Die Ostwindlage hält an und so erreichen wir nach dreizehn Stunden Fahrt die Insel Norderney. Aus dem  Buch lesen oder mal abschalten und sonnen ist aber nichts geworden. Segelmanöver fordern unterwegs. Um das Dovetief zum passenden Zeitpunkt zu erreichen, müssen wir eine bestimmte Durchschnittsgeschwindigkeit halten. Fünfmal genau geht der Spi rauf und runter.

 

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Elbabwärts

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Am Vorabend checken wir Tide und Windverhältnisse. Unser geplantes Ziel Hamburg fällt flach. Zu ungünstig die Bedingungen und das Getummel zum Hafengeburtstag müssen wir auch nicht haben. Als einziges Schiff in der Sportbootschleuse sind wir mit Vorlauf Wartezeit nach 1,5 Stunden auf der Elbe.

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Unruhige Nacht

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Diä neue Kääämäää fast Schiwwe bis 330 Mätä, belehrt mich ein junger Schleusenwärter. Nein wird sind nicht in Finnland, sondern dies ist Lautsprache des schönsten Dithmarscher Plattdeutsch. Fasziniert schaue ich auf die wulstigen Lippen des Ureinwohners und wie die vorschnellende Zunge immer an die Zähne stösst, wenn er die Laute herauspresst. Auf den Inhalt seines Vortrages kann ich mich gar nicht konzentrieren, zu drollig ist das gesamte Erscheinungsbild dieser original typischen Ausgabe des kantigen Küstenbewohners. Seine Rolle in Werner, der Ostfriese, hätter er schnell gefunden. Also nochmal auf Hochdeutsch: Die neue Kammer fast Schiffe bis 330 Meter Länge.

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Frischer Saisonauftakt

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Regen prasselt auf`s Deck. Es kracht fürchterlich. Ist der Mast runtergekommen?Im Halbschlaf schrecke ich hoch. Wo bin ich? Alles wirkt so verändert. Ach ja, wir sind an Bord. Nach langem Winterschlaf schwimmt Astarte endlich wieder im nassen Element. Gleich nochmal ein Krachen und Knallen. Lautstark zieht ein Gewitter über uns hinweg und entlädt seine Elektrizität mit lautem Donnerhallen. So früh im Jahr, denke ich, vermutlich auch Folgen des Klimawandels. Es ist halb Eins und ich ziehe die Decke über den Kopf. Eine dicke Daunendecke liegt als zweite Schicht über der normalen Bettdecke. Mir graut schon vor dem Gedanken, das warme Nest am nächsten Morgen verlassen zu müssen und durch das kalte Schiff zu laufen. Doch Axel hat die Heizung mit Timer programmiert. Morgens ist es im Salon schon recht gemütlich. Ausgefüllte Tage mit den restlichen Arbeiten liegen vor uns.

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